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Die Imkerei

Regionalität und Nachhaltigkeit

Seit 1976 entwickelte sich aus Liebe zur Natur und einem leidenschaftlichen Hobby eine hochmoderne mittelständische Imkerei. Die Bienenvölker stehen das ganze Jahr über, verteilt in kleinen Gruppen, in den ausgedehnten Wäldern oder in unmittelbarer Nähe des Naturschutzgebietes „Kalkmagerrasen bei Ottbergen und Bruchhausen“, einer historischen Kulturlandschaft im Corveyer Land, dem kulturellen Herzen des Weserberglandes, die Heimat vieler seltener Tiere, Wildblumen und Wildbienen. Die Enge der Täler und die ausgedehnten Waldflächen lassen besonders in Bruchhausen nur eine geringe landwirtschaftliche Nutzung zu. Das hat natürlich eine große Bedeutung für meine Imkerei bezüglich der Pflanzenvielfalt auf Wiesen, Wegrändern oder Hecken.

Die ausschließlich in dieser Region gehaltenen Bienenvölker werden keinem Transportstress durch sogenannte Wanderungen in weit entfernte Gebiete oder mit Monokulturen ausgesetzt. Das reduziert die Treibstoffkosten und sichert gleichzeitig die Bestäubung sämtlicher heimischer Wild- und Kulturpflanzen, Obstbäume und Blumen. Der Bestäubungswert der bereits im zeitigen Frühjahr vorhandenen großen Bienenmengen ist wesentlich höher einzuschätzen als der Wert an geerntetem Honig.

Meine Bienenkästen sind aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz aus der Region selbst gefertigt. In großräumigen Kästen können sich die Bienen frei entfalten. Die biologische Völkerführung mit eigenem Wachskreislauf wird durch zeitintensive biologische und biotechnische Verfahren bei der Schädlingsbekämpfung unterstützt. Hierdurch können die Bienen und vor allem das Wachs der Bienenwaben oder gar der Honig nicht von chemischen Mitteln belastet werden. Das hat natürlich positive Auswirkungen auf die Qualität der von mir geernteten Sortenhonige.

Durch die Rücknahme und Wiederverwendung von Honiggläsern und der speziellen Versandverpackung werden die Kosten für Recycling reduziert und die Ressourcen geschont. Ein weiterer Umweltschutzbeitrag ist die Selbsterzeugung von elektrische Energie.

Eine Imkerei unterscheidet sich zu der traditionellen Landwirtschaft. Es gibt keine Maschinen, die bei der Bearbeitung der Völker oder bei der Entnahme der Honigwaben eingesetzt werden können, also reine Handarbeit. Ein voller Honigkasten wiegt 15 bis 20kg. Auch diese Gewichte werden von Hand bewegt.

Größter Risikofaktor aller Imker ist die totale Abhängigkeit vom Wetter. Pflanzen können bei kühler Witterung oder Regen wachsen, aber Honigbienen nicht zu den blühenden Pflanzen fliegen. Auch bei länger andauernder Trockenheit und Hitze können die Bienen keinen Nektar sammeln, da dieser in den Blütenkelchen der Pflanzen vertrocknet.

Der Name der Imkerei

Um den regionalen Standort meiner Imkerei zu dokumentieren, habe ich den Namen „Weserberglandimkerei“ gewählt. Der Auftritt im Internet als „Bienen-Landhonig.de“ nimmt einen Bezug auf unsere einmalig reizvolle ländlich geprägte Region mit abwechslungsreichen Blüten- und Nektarquellen des Corveyer Landes im westfälischen Teil des Weserberglandes.
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